Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Aliska

"Wir vertrauen uns gegenseitig und das macht richtig Spaß"

Meine Freunde hielten mich für ziemlich verrückt, als ich mich nach dem Tod meines Mannes im Januar entschloss, wie ich es ihm versprochen hatte, mir wieder einen Hund zu holen. In unserer Umgebung fand ich leider nicht was ich gesucht habe und so schaute ich im Internet ob da vielleicht was “passendes” für mich dabei wäre. 

Ich kam auf die Seite “Ein Herz für russische Tierschutzhunde” und nach kurzem Suchen und Rücksprache mit meinen Kindern, sollte es die kleine Aliska sein.

Ich war so felsenfest davon überzeugt, dass ich mich richtig entschieden hatte, dass mich nix und niemand davon abbringen konnte.  Sätze wie: man kauft doch nicht die Katze im Sack oder was weißt du denn schon über diese Organisation, haben mich nur in meiner Wahl bestätigt statt abgeschreckt. Weshalb muss man nur immer so misstrauisch sein allem Fremdem gegenüber? Eigentlich hab ich schon immer auf mein Bauchgefühl gehört und das war gut.

Warum sollte ich nicht einem kleinen Wesen aus einem Land mein Herz schenken, wo die Tiere einen sehr geringen Wert haben und es nur engagierten Tierschützern, wie dem Team um Irina, zu verdanken ist, dass diese Tiere wenigstens einigermaßen existieren können. 

Ich lernte Sylvia kennen, die Vermittlerin für Aliska, die ebenfalls als “Ehrenamtliche” für die Organisation tätig ist. Sie hat mir alles genau erklärt, wie der Transport abläuft, wie man sich verhalten soll wenn das Hundekind endlich da ist.

Zuerst kam die Vorkontrolle (ein unabhängiger Prüfer vom Tierschutz) ob Aliska bei mir auch gut leben könnte, die Wohnung, der Garten usw., meine Angaben wurden überprüft und zum Schluss positiv bestätigt. 

Der Weg war frei und so konnte das große Abenteuer mit einem Hund aus Russland beginnen. Wir hätten am liebsten den Transport herbeigeguckt, die Wartezeit erschien uns lang und länger, aber am 9. März abends um 23 Uhr konnten meine Tochter und ich ein kleines, müdes und etwas scheues Hundekind in Empfang nehmen. Meine A L I S K A. Endlich war sie da.

Übergeben wurde sie uns von einem sehr freundlichen Fahrer, der sich rührend um die vielen kleinen und großen Hunde gekümmert hat während der langen Reise über viele Grenzen. 

Nach einem kurzen Spaziergang zum Pipimachen sprang Aliska sofort in ihre Box im Auto. Auf unserem Heimweg von ca. 1 1/2 Stunden hörten wir keinen einzigen Mucks von ihr, sie war einfach müde und erschöpft von der langen Reise und ausserdem hatte ich ihr einen Schnüffelteppich in die Box gelegt, der viele gute Leckerchen zur Begrüßung enthielt. Zuhause angekommen, blieb sie in ihrer Box liegen und hat sich genau alle 2 Stunden gemeldet um mir zu sagen, dass sie raus muss. Ich hab sie bewundert, wie zufrieden sie war.

Das Vertrauen, was sie mir von Anfang an gezeigt hat, hat mich in meiner Entscheidung bestätigt. Sie hat mich unermüdlich verfolgt, egal wie oft ich aufgestanden und hin und her gegangen bin. Ich hab sie dann schließlich an meinen Walker (ein Bauchgurt mit einer elastischen Leine)angehängt, so konnten wir uns gleich daran gewöhnen immer zusammen zu sein in den ersten wichtigen Tagen.

Jeden Tag hab ich sie aber auch min. 10-15 Minuten allein in der Wohnung gelassen und das immer langsam verlängert. Als sie meine Couch entdeckt hatte, war das Alleinsein gar kein Problem mehr, sie liegt dort auf meinem Schaffell und freut sich dass es dort so herrlich gemütlich ist.

Den Kontrollbesuch beim Tierarzt hat sie ganz cool überstanden, sie ist völlig gesund, für ihr Alter gut entwickelt und soll tüchtig essen, dass sie noch ein bisschen zunimmt. 

Dann kam der große Test, ob sie auch mit mir in meinem Wohnmobil unterwegs sein kann. Ich konnte es kaum glauben, sie in der Box, ich am Steuer. 3 Stunden ohne Gemurre hat sie erst mal ausgehalten, dann ein Spaziergang und mit Leberwurstbrot wieder zurück in die Box. Noch 5 Stunden Fahrt lagen vor uns, und die liefen genauso ab. 

Ich habe immer auf den Moment gewartet, dass mal irgendwas schiefgeht, aber dieser Moment ist bis jetzt noch nicht dagewesen. Sie bleibt jetzt nach knapp 3 Wochen schon mindestens 3 Stunden allein, ohne etwas anzuknabbern oder zu bellen, einfach unglaublich. Wir vertrauen uns gegenseitig und das macht richtig Spaß. Sie begleitet mich auf langen Spaziergängen und zeigt mir gerne, wieviel Power in ihr steckt, tobt mit den Hunden meiner Freunde als würde sie die schon immer kennen. Sie ist zu jedem, ob Mensch oder Tier, freundlich und lässt sich gerne ihren dünnen Bauch kraulen aber am allermeisten freut sie sich, wenn meine Enkelkinder mit ihr toben und spielen.

Ich bin sehr glücklich, dass wir uns gefunden haben und würde mich immer wieder so entscheiden, auch gegen alle anderen Meinungen. Mit viel Liebe, Geduld und Vertrauen haben wir beide einen Anfang für ein hoffentlich langes, gemeinsames Leben gefunden. Vielen Dank an euch mit dem Herz für russische Tierschutzhunde für die gute Organisation und Durchführung des Transportes und eure Geduld beim Beantworten der oft vielen aufkommenden Fragen, es hat sich gelohnt und das ist für uns alle immer wieder ein schönes Erlebnis.

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