Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Duana

Seit drei Wochen ist Duana nun schon bei uns. Ganz ehrlich? Selbst nach so kurzer Zeit fühlt es sich so an, als wäre sie schon immer Teil unserer Familie gewesen. 
Vor ein paar Monaten haben wir uns dafür entschieden, mit unserem Wunsch einem Hund ein Zuhause zu bieten, nicht erst auf ein Eigenheim in ländlicher Gegend zu warten.
Nachdem wir in den Tierheimen in unserer Umgebung nicht fündig geworden sind, hat uns eine gute Freundin ermutigt doch auch Ausschau nach Tierschutzhunden zu halten, da sie bereits als Pflegestelle für einen Tierschutzverein tätig war, wussten wir, dass wir jemanden an unserer Seite haben werden, die uns immer unterstützen kann bei Fragen.
Also begaben wir uns in den weiten des Internets auf die Suche, nach einem Hund, der zu uns passt.
Wir waren uns auch direkt einig, nach was für einen Familienzuwachs wir suchen werden.
Ein großer Kuschelbär – Rüde, ca 60-70 cm Widerristhöhe wenn er ausgewachsen ist und maximal 4 Monate alt. Genau genommen wollten wir eigentlich die eierlegende Wollmilchsau. Einen ruhigen Familienhund, der sich mit unseren beiden Katzen versteht, kinderlieb und lernfreudig ist sowie sich mit anderen Hunden versteht und vielleicht auch ein paar mal Spaß daran hat joggen zu gehen. Uns war klar, dass dies viel zu viel Kriterien sind, die man bei einem Jungtier aus dem Tierschutz nicht wissen kann – aber man kann ja noch träumen.
Bei all den Hunden, die wir uns ansahen, passte immer irgendedwas im Gefühl nicht. Die Beschreibung klang nicht gut, auf den Fotos war irgendetwas nicht stimmig. Es fühlte sich für einen Moment so an, als würde es DEN HUND für uns nicht geben. 
Und dann sah ich die Anzeige von Duana. Ich überflog sie kurz, speicherte mir den Link ab und sendete diesen nicht einmal an meinen Partner. Er wollte unbedingt einen Rüden. 
Ein paar Anzeigen weiter, dachte ich jedes Mal: “Hach, die Augen von Duana strahlen etwas schöneres aus” oder: “Mh, die Zeichnung von dieser Duana war aber schöner.”
Sie wollte mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Die Beschreibung, dass sie die ruhigste ihrer Geschwister sei und immer erst die Situation einschätze, bevor sie handelt, es klang fast ein wenig zu schön, um wahr zu sein.
Selbst mein Partner war gleich auf den ersten Blick begeistert. 
Nach ein paar Nächten darüber schlafen, stand fest: Wir versuchen es. Also schrieb ich eine Nachricht, in der ich unsere Familie etwas vorstellte und erhielt kurz darauf eine sehr freundliche Antwort von Sylvia, mit dem Vorschlag, dass wir uns gern bei einem Telefonat kennenlernen können und es wäre schön, wenn ich bis dahin noch die Selbstauskunft ausfülle und ihr zusende. 
Oh waren wir aufgeregt Was erzählt man da so? Was für Fragen stellt man eigentlich? Sind meine Fragen nicht vielleicht schon etwas zu spezifisch dafür, dass ich mich hier eigentlich gerade nur Bewerbe und noch gar nichts fest steht?
Sylvia war vom ersten Moment an unglaublich sympathisch und nahm mir meine Aufregung, in dem sie mir ersteinmal alles organisatorische erklärte. Nach unserem Gespräch wird es eine Vorkontrolle geben. Das bedeutet, dass jemand vorbeikommt und sich anschaut ob die Wohnung/ das Haus geeignet für eine Fellnase ist und sich einen Eindruck macht, ob die zukünftigen Besitzer wirklich wissen, worauf sie sich einlassen.
Während der Vorkontrolle wird gemeinsam mit der Person der Fragebogen aus – welcher wirklich benötigt, dass man sich mit allen beteiligten die wichtigsten Fragen stellt. 
“Was geschieht bei einer Änderung der Lebensumstände mit dem Hund?”, “Wohin mit dem Hund während des Urlaubs?” und ähnliches. Auch wenn man nicht daran denken möchte, was bei einer Trennung passiert, ist es wichtig, alles zu besprechen und als Team zusammenzuarbeiten, um das Wohl des Tieres gewähren zu können. 
Fällt diese Kontrolle positiv aus, dauert es nicht mehr lang, bis der Vertrag und die nötigen Informationen ankommen. Natürlich geht dieser Prozess nicht von heute auf Morgen, man sollte auch nicht vergessen, dass all die tollen Mitarbeiter das ehrenamtlich erledigen. Sylvia war während dieser Zeit und auch jetzt noch immer für uns da, und hat mich freundlich das ein ums andere Mal wieder auf den Boden der Tatsachen gezogen, wenn ich wieder etwas zu voreilig war.
Im Vertrag steht nun alles weitere, was noch im Voraus zu erledigen ist, wie das Zahlen der Schutzgebühr, das Anmelden bei Tasso und das Abschließen einer Hundehaftpflichtversicherung. 
Und ab hier begann der richtig aufregende Teil: Wann erfahren wir, wann unser neues Familienmitglied ankommt? Wo holen wir sie ab? Wie organisieren wir das alles und wie machen wir ihr den Start so angenehm wie möglich?
Wir wurden in eine Whatsappgruppe eingeladen mit all den anderen zukünftigen Besitzern unseres Transportes. Ein Ort, an dem man nicht allein mit seiner Aufregung sein musste. Wir erhielten regelmäßig Informationen, wie weit der Transport ist.
Als Duana bei uns ankam, war sie noch sehr schüchtern. Sie traute sich in der Wohnung keinen Schritt voran. Ihr Essen nahm sie die ersten beiden Tage nur aus der Hand oder mit tragen zum Napf zu sich. Eine große Hilfe war ihr der Hund unserer Freundin, er begrüßte sie freundlich und zeigte ihr die neue Umgebung. 
Jeden Tag traute sie sich etwas mehr zu. Zuerst die Erkundung der neuen Wohnung, dann ein wenig spielen mit ihren neuen Menschen. 
Mittlerweile lässt sie ihren jugendlichen Übermut durchblicken. Das ein oder andere Kissen wurde bereits angenagt und eine Geschmacksprobe des Kinderschuhs gab es auch schon, als sie die langeweile überkam.
Sie ist unglaublich verschmust und jedes Lebewesen ist ihr prinzipiell sympathisch und muss beschnuppert werden. Von der anderen Straßenseite kläffende Artgenossen werden nur mit einem Schulterzucken und verhaltener Neugierde bedacht. 
Der ängstliche und verschüchterte Hund, den wir erwartet haben, ist kaum noch zu erkennen. In neuen Situationen schlottern ihr noch die Knie und sie sucht Schutz bei uns, aber man merkt ihr an, wie stolz sie auf sich selbst ist, wenn sie wieder eine neue Hürde überstanden hat. 
Es macht unglaublich viel Spaß mit ihr zu trainieren und zu sehen, wie sie jeden Tag etwas Neues versteht.
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