Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Elli

Nach mehreren Monaten der Suche habe ich mich dann schlagartig in dieses Goldstück verliebt und nach längerer Vorbereitungszeit kam Elli (damals Ella), dann am 24. August 2019 endlich bei uns an. Die beiden Kater zu Hause waren vorerst skeptisch, aber der ‚kleine‘ Kater, den ich auch aus dem Tierheim hatte, freundete sich sehr zügig mit Elli an. Gute Vorbereitung und ‚Reviertrennung‘ machten ein Zusammenführen problemlos möglich. Die Beschreibung von Elli war genau das, was ich haben wollte. Zurückhaltend, etwas schüchtern, unheimlich lieb und kinderfreundlich. Und all das trifft 100%ig zu. Wir sind in jeglicher Hinsicht absolut begeistert von Elli und auch, dass wirklich jede Charaktereigenschaft zutrifft. Vorerst landete ein kleines Häufchen Elend bei uns. Sie erschrak bei jedem Geräusch außerhalb des Hauses. Laute Straßengeräusche, Hupen, Busse, Bahnen, Baustellen, fremde Menschen… Auto-, Bahn- und Busfahren waren nicht machbar. Elli musste praktisch in ihrem Alter noch komplett sozialisiert werden. Das alles hat uns und vor allem sie, vor viele Herausforderungen gestellt. Die fremde Sprache, Gerüche, das Eingliedern im Haushalt, Kommunikation mit dem Hund – mit eingezogenem Schwanz, angelegten Ohren und teilweise auch stark zitternd, meisterte Elli irgendwie den Alltag. Anfangs machten wir in der Erziehung 1 Schritt nach vorne und in derselben Woche auch gleich wieder 2, wenn nicht sogar mehr Schritte, zurück. Sie wusste nicht, dass sie fressen darf, wenn man ihr etwas hinstellte, verstand überhaupt nicht, weshalb ihr alle die Ohren kraueln wollten oder die Kinder ihr Kuscheltiere zu Füßen legten. War etwas verdutzt, wenn sie einen Kauknochen ganz für sich alleine bekam und traute sich gar nicht, Dinge anzurühren. Es war herzzerreißend, ihr nahezubringen, dass sie sich wie ein Hund verhalten darf. Spielen kannte sie nicht und auch heute arbeiten wir noch daran, dass sie hin und wieder mal etwas aus sich rauskommt und tobt. Ja, sie hat unheimlich viel gelernt und gemeistert in diesem Jahr. Aber noch viel mehr habe ICH gelernt. Wie ich reagiere, wie ich mit ihr umgehe. Viele haben mir in diesem Jahr gesagt: ‚Oh, ein Tierschutz Hund. Aber man bekommt ja soooo viel zurück oder?‘. Ich bin ganz ehrlich: Zu sehen, wie großartig sie sich entwickelt hat in den vergangenen 11 Monaten, mit zu erleben, dass sie keine Angst mehr vor Männern hat, dass sie sich von meinen Freunden auch mal spazieren führen lässt, die Freude in ihren Augen zu sehen, wenn man sie zum Toben animiert, die Verspieltheit aus ihr herauszulocken, DAS sind die schönen Dinge, die man zurück bekommt. Dieses kleine Erfolgserlebnis, dass man dem Hund dazu verholfen hat, einen Teil des Traumas hinter sich zu lassen und ihr die Möglichkeit zu geben, vielleicht die nächsten 10 Jahre noch mit erhobenem Haupt durch die Straßen zu laufen. DAS ist es, was man zurückbekommt und es gibt kein schöneres Gefühl, als seinen Hund glücklich zu sehen. Es ist eine große Aufgabe ein traumatisiertes Tier bei sich aufzunehmen und es ist manchmal eine Aufgabe, die auch nach nur einem Jahr nicht beendet ist. Wir sind nach wie vor mit Elli im Training, aber die Wende, die sie im vergangenen Jahr durchlebt hat, ist einfach nur göttlich.
Ich möchte der Organisation für diese herzallerliebste Vermittlung danken und auch dafür, dass wirklich alles reibungslos verlief und gut organisiert wurde. Auch nachdem ich Elli übernahm, standen mir die Mitarbeiterinnen für jegliche Fragen zur Verfügung. Meine Kater & ich lieben Elli und können uns einen Tag ohne sie überhaupt nicht vorstellen (auch wenn sie mittlerweile genug Selbstbewusstsein hat, um uns doch mal auf die Nerven zu gehen)
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