Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Sila

SILA – unser russischer Wirbelwind

Anfangen möchte ich damit, dass wir komplette Hunde-Anfänger sind… wir haben schon immer Katzen gehabt, zeitweise mal Meerschweinchen und plötzlich war da der Gedanke: ein Hund muss her, das wäre echt schön! Auch weil unsere Tochter Hannah mit 11 Jahren schon wesentlich mehr Verantwortung übernehmen kann und sich sehnlichst einen Hund wünschte. Und weil die aktuellen Zeiten mit all ihren schlimmen Begleiterscheinungen sehr viel Homeoffice und Anwesenheit zu Hause ermöglichen.
Ich war in Tierheimen, telefonierte mit mehreren Tierschutzorganisationen, um mich zunächst einmal näher zu informieren. Bei manchen wurde ich sehr gut bezüglich Pro und Contra Hund informiert, manch einer winkte direkt ab, dass in unserem Fall zu viele Faktoren gegen eine Hundeadoption sprechen würden.
Gott sei Dank geriet ich, schon in einem leicht frustrierten Gefühlsstadium, an Heike (Keller).
Sie hat sich in Ruhe unsere Geschichte angehört und mir dann Mut zugesprochen, dass wir gemeinsam schon einen Hund finden würden, der zu uns und unserer Lebenssituation passt. Überzeugt hatte mich auch beim Beurteilen des Vereins, dass die Hundebeschreibungen so passend und zutreffend seien. So blieb von unseren 3 Wunschkandidaten nur noch SILA übrig… ein Dackelmix, 6 Monate alt, unkompliziert, den Menschen zugewandt und ohne „schlimme“ Vorgeschichte, auf Pflegestelle in Moskau lebend gemeinsam mit ihrer Mutter, weiteren Hunden und Katzen.
Die Vorkontrolle bei uns lief gut und es wurde vernünftig beurteilt, ob das Umfeld sich für einen Hund eignet und ob wirklich alle hinter diesem Wunsch der Adoption stehen. Kurz darauf kam die ungeduldig erwartete Nachricht: SILA darf zu uns nach Deutschland. Danach gab es noch mal kurze Zweifel….die lange Reise, 2400 km im Transporter, die Trennung von der Mama – was tun wir dem armen Hund an? Aber auch hier hat mir Heike die Abläufe nochmal genauer erklärt und bestätigt, dass während der Transporte die Hunde bestens betreut werden, alles gut klimatisiert ist, regelmäßig Pausen und Spaziergänge gemacht werden und unsere Schützlinge in einem sehr guten Zustand hier in Deutschland ankommen.
Okay, also stürzten wir uns tatsächlich ins Abenteuer Hund!
Ich mache keinen Hehl draus: die Reise der Hunde ist aus der Ferne schon sehr aufregend. Man bekommt zuerst ein Video des Abschieds der Hunde in Moskau. Dann startet die Fahrt und man sitzt quasi auf seinem Handy, um keine Info zum Transport in der Handy-Gruppe mit den anderen Adoptanten zu verpassen. Und je näher der Transport dem Übergabepunkt kommt, umso aufgeregter wird man.
Mitten in Mainz, spät an einem August-Abend, war sie endlich da: unsere kleine Sila. Sie kam quirlig, aufgedreht und sehr aufgeschlossen auf mich zu und ich war sooo froh, sie endlich in der Realität sehen und anfassen zu können. Der Fahrer war super nett und trotz aller Anstrengungen der Reise ganz geduldig beim Abwickeln der Formalitäten. Dann ging es ab nach Hause, wo der Rest der Familie ungeduldig wartete. Sila flitzte dann erstmal durch den Hof und erkundete ihr neues Territorium.
Sila lernte die 10 Jahre alte Hündin Feya meiner Freundin und Nachbarin kennen und war noch sehr ungestüm. Sie landete bei Silvia im Teich, tobte so doll mit Feya, dass diese ein blaues Auge davontrug und die beiden liebten sich vom ersten Moment an. Wir gehen seitdem jeden Tag zusammen Gassi. Inzwischen ist Sila ruhiger und nimmt mehr Rücksicht. Und Feya wird in Silas Nähe immer gefühlt 7 Jahre jünger.
Wir stellen uns allen Herausforderungen und gehen sie an: Sila mag beispielsweise alles nicht, was fährt und Krach macht (Roller, Trecker, Autos).
Unsere Katzen funktionieren leider auch anders, als die Katzen, mit denen Sila zusammen gelebt hat, sodass der Aufbau einer Beziehung der Vierbeiner hier wohl noch viel Geduld von allen fordern wird.
Manche Hunde und Menschen werden ziemlich verbellt – andere wiederum nicht. Ihre erste Läufigkeit haben wir miterlebt und hinter uns gebracht. Jetzt ist sie 9 Wochen danach scheinschwanger, frisst nicht und winselt den ganzen Tag vor sich hin. Und sie ist der liebste, sanfteste, anhänglichste, aufgeweckteste und treueste Hund, den man sich wünschen kann. Futter wegnehmen? Spielzeug aus dem Maul klauen? Alles überhaupt kein Problem!
Was auch immer kommt: wir lieben diesen kleinen Feger und möchten ihn nicht mehr missen. Sie hält uns auf Trab und tut allen 3 Familienmitgliedern richtig gut! Wenn man Silas Vertrauen, ihre Neugierde und Lebendigkeit erleben darf, fühlt man sich selbst ein Stück weit mehr am Leben .
Deshalb ein großes DANKE an Heike. Sie hatte und hat immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und Anliegen und stand uns mit Rat und Tat zur Seite. Ebenso gilt das für Alice, die schon während der Vorkontrolle total sympathisch und nett war, uns im Nachhinein den ein oder anderen Zweifel genommen und wertvolle Tipps gegeben hat. Die ganze Organisation mit den vielen Mitarbeitern in Deutschland und Russland leistet einen genialen Beitrag zum Tierschutz und wirklich alle sind mit Herzblut dabei!
Jederzeit kann ich guten Gewissens sagen: wer einem tollen Hund aus Russland ein Zuhause geben möchte, ist hier von Anfang an bestens aufgehoben.
Ich finde auch, dass es wirklich unglaublich viele schöne Hunde-Exemplare dort gibt mit zum Teil unglaublich traurigen Geschichten. Jedes Hundeschicksal zählt!
Das Profil unseres Dackel-Dobermanns hat zu 100% gestimmt, sodass man hier wirklich eine gute Entscheidungsgrundlage vorfindet.
Wir vergeben 10 von 10 möglichen Pfötchen!!!!!
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