Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Tata

Den Wunsch, noch einem dritten Hund die Chance auf ein Zuhause zu bieten, hatte ich schon eine ganze Weile und da meine kleine Rumänin Sophie ein absoluter Glücksgriff war, beziehungsweise Ersthund Barns nur schüchterne, ruhige Damen wirklich mag, sollte es wieder ein Angsthund aus dem Ausland werden.
Ich habe gefühlt bestimmt hundert Tierschutzseiten durchforstet und viele tolle Hunde gefunden, aber irgendwie kam ich immer wieder zurück zu Tata. Nach einigem Überlegen habe ich dann (zum Glück) auf mein Bauchgefühl gehört und mich für sie beworben. Tata ist seit Anfang September bei mir und hat sich inzwischen richtig toll entwickelt. Langsam fängt sie an, etwas von ihrer Persönlichkeit zu zeigen, wird innerhalb gewohnter Abläufe sicherer und ist manchmal sogar schon richtig albern. Mit meinen beiden Vierbeinern gab es durch ihre unaufdringliche, zurückhaltende Art keinerlei Probleme; für eine enge Freundschaft ist sie einfach noch zu sehr mit sich beschäftigt, aber sie gehört auf jeden Fall schon offiziell dazu. Die Grundregeln unseres Zusammenlebens hat sie schnell verinnerlicht und sie schläft selig in ihrem eigenen Körbchen, weil sie weiß, dass sie hier niemand stören darf. Es ist unbeschreiblich rührend, wie sie sich Stück für Stück in ihr neues Leben vorarbeitet und es macht mir viel Freude, sie dabei zu unterstützen.
Ihre Beschreibung war absolut treffend. Tata ist einfach nur ein Schatz, unheimlich lieb, sanftmütig, überglücklich über jedes Lob und fragt mit ihren großen Rehaugen lieber mehrmals nach, ob das jetzt WIRKLICH ihr Futter ist, bevor sie irgendetwas falsch machen könnte. Alles, was man für sie macht, nimmt sie dankbar an und ist kein Hund, mit dem man erziehungstechnisch viel Arbeit hat, Tata möchte nur folgen und sicher sein, dass man sie beschützt. Große Probleme hatten wir von Anfang an und trotz souveräner Hundegesellschaft, sehr langsamer Gewöhnung und Hundetrainer mit dem Alleinbleiben. Ihr Stress und die Angst, die sie dabei durchmachen musste, äußerte sich in kaputten Türen, Möbelkonfetti, geschredderten Körbchen und Urinpfützen…Ich würde schon sagen, dass ich relativ gut vorbereitet und auch auf einen Hund mit „Gepäck“ eingestellt war, aber ich muss ehrlich zugeben, zwischendurch war ich mit den Nerven ziemlich am Ende.. Die fachliche und seelische Unterstützung vom Verein / meiner Kontaktperson Larissa war hier eine große Hilfe. Wir haben das Training in einem neuen Raum mit einer Höhle als Rückzugsort nochmal langsam aufgebaut und mittlerweile sind ca. vier bis fünf Stunden ohne Stress und Verwüstung gut möglich. Tata genießt jetzt wieder den Luxus einer orthopädischen Matratze und ich das Arbeiten gehen ohne ein schlechtes Gewissen.
Ich möchte damit niemanden von einer Adoption abschrecken, sondern eigentlich eher Mut machen, durchzuhalten, auch wenn die Eingewöhnungsphase vielleicht etwas holprig verläuft und sich Hilfe zu suchen, wenn man sich überfordert fühlt. Es kann natürlich von Anfang an alles „perfekt“ sein, aber wenn nicht, sollte der Vierbeiner eine faire Chance bekommen. Zwischen dem Leben der Hunde in Russland und hier liegen Welten. Wenn sie nach einer endlosen Autofahrt dann hier in ein völlig fremdes Umfeld kommen und bemüht sind, sich einzufinden, ist das eine Wahnsinnsleistung, auch wenn vielleicht nicht gleich alles klappt. Ich würde mich immer wieder für Tata, eine Auslandsadoption allgemein und auch für den Verein entscheiden. Hinter der Tierschutzarbeit und Vermittlung steckt hier nicht nur unheimlich viel Herz, sondern auch eine Menge Kompetenz und auf Unterstützung auch nach der Vermittlung kann man sich absolut verlassen. Tata ist jetzt Zuhause.

Vielen lieben Dank für alles, Clara und Rudel
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