Herzlich willkommen bei Ein Herz für russische Tierschutzhunde e.V.

Volga

Vor 10 Monaten, am 24.08.2019 um 2.30 Uhr, war es endlich soweit. Ich durfte zu meiner Familie in den Schwarzwald ziehen. Die ganze Familie war gekommen, um mich abzuholen und sie war genauso aufgeregt und nervös wie ich. Am Übergabeplatz bei Irina in Bretten durften wir uns alle erstmal noch ein bisschen die Pfoten vertreten, bevor es dann auf die letzte Etappe nach Hause ging. Morgens um halb fünf war ich dann endgültig in meinem neuen Zuhause angekommen. Ich war ganz schön erschöpft von der langen Reise aus Russland hierher, deswegen bin ich aus dem Auto dann auch direkt unter die Apfelbäume gehüpft und wollte mich gar nicht mehr bewegen. Das Gras war so schön weich und kühl, das wird mein neuer Lieblingsplatz. Meine Mama hat mich dann ins Wohnzimmer getragen, weil ich die Treppen nicht laufen wollte. Sie hat dann mit mir im Wohnzimmer geschlafen. Am nächsten Tag bin ich dann ganz vorsichtig auf Entdeckungstour gegangen und habe meine beiden Katzenschwestern kennengelernt. Sie waren sehr skeptisch und haben einen großen Bogen um mich gemacht. Aber meine zweibeinigen Geschwister sind so toll zu mir, ich hab mich schon von ihnen streicheln lassen und bin sogar kurze Strecken mit ihnen spazieren gegangen. Die ersten Tage war ich am liebsten draußen im Garten, das war ich von meiner Pflegestelle so gewohnt. Im Haus war ich anfangs noch sehr unsicher und die erste Woche musste mich mein Papa immer in den ersten Stock tragen, wenn wir abends ins Bett gegangen sind. Aber ich hatte den Trick schnell draußen und bin bald die Treppen hoch und runter geflitzt. Auch die offene Holztreppe in den 2. Stock nehm ich mit links. Dort darf ich dann bei meinem Papa im Büro schlafen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, während er arbeitet. Die ersten Wochen war ich noch ziemlich ängstlich und nervös, wenn mir was Unbekanntes begegnet ist. Und mir war ziemlich viel unbekannt. Autos, Traktoren, Fahrräder und andere Menschen hab ich erstmal angebellt. Und wenn die fremden Menschen mich angeschaut und dann auch noch mit mir geredet haben, hab ich noch mehr gebellt. Aber meine Familie tut alles, damit ich mich in neuen Situationen sicher fühlen kann. Sie haben sogar einen Hundelehrer für mich engagiert, der mir beibringt, wie ich in neuen Situationen und anderen Hunden und Menschen gegenüber entspannt und ruhig bleiben kann. Das klappt auch schon ganz gut. Vor allem mit anderen Hunden hab ich ganz viel Spaß, ich hab sogar schon eine Freundin, mit der ich immer durch den Wald und vor allem durchs Wasser tobe. Ich liebe Wasser!! Meine Familie war auch schon ein paar Mal mit mir über Nacht zu Besuch bei anderen Menschen. Das klappt auch super und die Mama meiner Mama darf mich sogar schon am Bauch streicheln. Bald kann auch mein Hundelehrer wieder kommen und dann bringt er mir hoffentlich auch bei, was ich machen soll, wenn meine Familie meinen Namen ruft und „komm“ sagt. Das weiß ich nämlich noch nicht und meine Mama und mein Papa sind dann immer ziemlich verzweifelt, wenn ich nicht reagiere. Aber das lerne ich ganz bestimmt noch. Ich bin froh, dass ich so eine liebe Familie gefunden habe. Mein Papa sagt immer, dass ich sein Mädchen bin. Und das, obwohl er eigentlich nie einen Hund wollte (hat mir meine Mama verraten). Sie brauchte auch ziemlich lange, um ihn davon zu überzeugen, dass ein Hund was ganz tolles ist. Aber jetzt sind wir eine große glückliche Familie! Ich bin gespannt, was ich mit einer Familie noch alles erleben darf und freue mich schon auf die großen Ferien. Da wollen wir in ein Ferienhaus am Wasser, damit wir alle zusammen planschen können. Ich hoffe, das viele meiner vierbeinigen Freunde in Moskau auch so viel Glück haben wie ich und bald in ein tolles liebevolles Zuhause kommen.

Viele liebe Grüße Volga
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